Wie sehr unsere Gesellschaft ihre Mobilität über ihr Wohlergehen stellt, lässt sich leicht erkennen, wenn man die Worte »fahren« und »pflegen« mit dem Begriff »Raum«, der uns ja alle umgibt und in dem wir versuchen uns zu tummeln, verbindet.
Die »Raumfahrt« geniest unbestreitbar ein höheres Ansehen als die »Raumpflege«.
rdc
14.02.2010
Es ist ja nicht so, dass nicht genug Platz auf der Welt wäre, mehr verhält es sich, dass die Individuen zu groß sind für den Platz den die Welt zur Verfügung stellt.
Wir Menschen wachsen von Generation zu Generation und benötigen stetig mehr Nahrung, mehr Wohnraum und mehr jeder anderen Ressource. Mehr Wasser oder Baumwolle für Kleidung, Stahl für größere Autos, Plastik für größeres Spielzeug, Zucker für größere Bonbons, und vieles mehr mehr ...
Alles hängt direkt von der physischen Größe der Individuen ab.
Weniger groß sein hieße weniger Verbrauch an jeder Ressource.
Ziel der Menschheit sollte also sein, kleiner zu werden. Allein das könnte die Welt über Jahrhunderte hinweg vor dem kompletten Verlust ihrer so wichtigen Grundlagen bewahren.
Auch wäre die Übergangsphase wunderbar. Die Großen könnten kleine Sachen für die Kleinen herstellen und Arbeitslosigkeit wäre über Jahrzehnte hinweg kein Thema mehr. Die Kleinen könnten sich aufregen über die rüpelhaften, dummen Großen, die zum Beispiel die Treppenstufenhöhe an S-Bahnhöfen immer noch nicht richtig vermessen können. Die Großen wiederum können Depressionen entwickeln ob ihrer Ausrottung und den Alkoholkonsum in undenkbare Höhen katapultieren. Welche gesamtgesellschaftlichen Vorteile das hat bleibt allerdings im Schleier der Trunkenheit verborgen. Die Kleinen stünden in der Verantwortung die Großen weiterhin sozial zu integrieren, was sie nur ungern tun werden, wegen deren schon erwähnter Rüpelhaftigkeit.
»we bite ur asses« wird einer der beliebtesten Aufdrucke für mini-T-shirts. Das aber hat nach maximal 100 Jahren, wenn alle Großen ausgestorben sind, ein jähes Ende. Von nun an können sich die Kleinen wieder mit sich selbst beschäftigen und ihre unsinnigen, selbst gemachten Problemchen zu monströsen Wichtigkeiten aufblasen, wie die Großen es vor ihnen Taten. Mit einem Unterschied: Die Angst vor Hauskatzen ist durchaus begründet.
rdc
04.11.2009 // aktualisiert 07.12.2009
>>> Link >>>Link zum Plakat
Bei dem Plakat das zum Bürgerentscheid »Minarett-Verbot« in der Schweiz hing wird einen bang ums Herz und das Grafikerhirn beginnt Analogien zu kreieren.
Die entstandene grafische Interpretation habe ich wieder entfernt.
Die Diskussion ist im fontblog.de zu lesen und zu kommentieren.
>>>fontblog.de
rdc
03.12.2009
Irre, was man so machen kann, als Mann.
Ich stelle mir eine Frau vor, die sich einfach mal einen Bart wachsen lässt und dann behauptet sie wäre der Nikolaus. Und überhaupt hätten wir mit der Emanzipation, damals, alles lange her, etwas gänzlich falsch verstanden. Das meinen die meisten.
Nicht der Mann, sondern die Frau hat den Hut auf.
Heute denken die Männer sie haben die Hosen an. Aber was interessiert das Universum Hosen? Es gibt nur knapp mehr als 3 Spezies die Hosen oder etwas in der Art überhaupt kennen. Hüte dagegen sind weit verbreitet. Sie kommen auch in den fernsten Ecken des doch recht überschaubar großen Iuniversums vor. Im Vuniversum wiederum sind Hüte total unbekannt, weil hier gar niemand lebt. Das ganze Vuniversum ist seit 6 Milliarden I-U-Einheitsquadraten leer gefegt. Also im Grunde noch gar nicht so lange.
Keiner weiss dennoch mehr ob eine Spekulationsblase platzte und es sozusagen leer gesaugt hat als sie implodierte oder ob es einfach zu kalt war. Jedenfalls ist es leer. Ausser natürlich den ganzen Teilchen der Materie und Antimaterie die sich langsam wieder zu Nichts vereinen, weil sie wegen der ganzen Leere und der daraus resultierenden Langeweile auch die alten Streitereien satt haben und sich auf ihre eigentliche Bedeutung besinnen. Eben Nichts sein.
Nichts ist überhaupt der Hauptbestandteil des gesamten Metaversums, der hier im Iuniversum nur eine geringe Rolle spielt, oder wenn dann eine umgekehrt proportionale zum gesamten Metaversum. Da man hier im Iuniversum, wenn man Nichts hat, auch nicht besonders angesehen ist, zählt hier Nichts nicht viel.
Nichts ist also der Hauptbestandteil des Metaversums der dort den ganzen Zyklus der Fortpflanzung erst ermöglicht und er ist für alles verantwortlich, was Sie dort Haufen nennen. Das ist vergleichbar mit gar nichts hier. Auch die Begrifflichkeit Haufen führt nur in die Irre. Weder handelt es sich um Haufen noch sieht es so aus, riecht so oder ist auch nur im geringsten materiell. Auch Phanthasien sexueller Art, irgendwelcher wilder Knäuls von kopulierenden Menschen oder ähnlich perverses Zeug aus alten erwachsenen Menschenhirnen ist nicht angebracht. Es heisst Haufen, man spricht es eher Haufn, aber auch das tut nicht zur Sache.
Nichts ist jedenfalls enorm wichtig und ohne Nichts geht nichts, aber auch gar nichts. Klingt lustig, ist aber so und auf unsere eingeschränkte Begrifflichkeit können wir uns auch überhaupt nichts einbilden. Schon allein, dass wir Jahrhunderte lang Frauen verboten haben Hosen zu tragen, beweist wie wenig wir über Haufen, oder auch Haufn scherzen sollten.
Nebenbei hat auch der Nikolaus keine Hosen an sondern trägt einen Bart. Den trägt er, besser und richtig: sie, damit sie nicht als Frau erkannt wird, denn ihr ist es bis heute peinlich, dass ihre Eltern sie Nikomaus genannt haben. Ein gewöhnlicher Name in vielen Universen, aber wen interessiert das hier, wo man mit Haufen auch nichts anfangen kann.
Niemanden, beim Barte des Propheten, keinen einzigen.
rdc
11.08.2009 // >>> Link
Das bißchen Haushalt macht sich von allein
Sagt mein Mann
Das bißchen Haushalt kann so schlimm nicht sein
Sagt mein Mann
Wie eine Frau sich überhaupt beklagen kann
Ist unbegreiflich, sagt mein Mann
das bißchen Kochen ist doch halb so wild
Sagt mein Mann
Was für den Abwasch ganz genauso gilt
Sagt mein Mann
Wie eine Frau von heut’ darüber stöhnen kann
Ist ihm ein Rätsel, sagt mein Mann
Und was mein Mann sagt stimmt haargenau
Ich muss das wissen, ich bin ja seine Frau
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rdc
18.07.2009 // >>> Link
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rdc